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BEPANTHEN Plus Microdos Fl 30 ml
BEPANTHEN

BEPANTHEN Plus Microdos Fl 30 ml

Pharmacode: 1438201

10.20 CHF

Abholung nur in der Apotheke

Swissmedic-genehmigte Patienteninformation

Bepanthen® MED Plus

Bayer (Schweiz) AG

Was ist Bepanthen MED Plus und wann wird es angewendet?

Bepanthen MED Plus ist ein farbloses Desinfektions- und Wundheilmittel. Bei oberflächlichen Wunden verhütet und hemmt es Infektionen und unterstützt die Heilung.

Bepanthen MED Plus gibt es als Creme oder Spray.

Bepanthen MED Plus enthält den Wirkstoff Chlorhexidin, das auf der Haut vorhandene oder durch Schmutz in die Wunde gelangte Bakterien bekämpft. Dadurch kann eine Infektion der Wunde verhindert oder eingedämmt werden.

Ausserdem enthält Bepanthen MED Plus den Wirkstoff Dexpanthenol. Dieser Wirkstoff wird in der Haut in das Vitamin Pantothensäure umgewandelt und unterstützt den Aufbau und die Regeneration der Hautzellen von innen heraus. Die Bildung von neuem Hautgewebe wird beschleunigt, und die Wunde heilt schneller ab. Zudem wird die Elastizität des neu gebildeten Hautgewebes erhöht.

Bepanthen MED Plus lindert den Schmerz dank seiner kühlenden Wirkung. Die Creme kann leicht aufgetragen und abgewaschen werden; sie schmiert und klebt nicht. Der Spray kann ohne Wundberührung aufgesprüht werden und brennt kaum.

Bepanthen MED Plus verwenden Sie

  • bei kleinen Wunden aller Art mit Infektionsgefahr, wie Schürfungen, kleinen Schnitt- und Kratzwunden, Schrunden, leichten Verbrennungen, Wundsein;
  • bei infizierten Hautentzündungen;
  • zur Behandlung entzündeter Brustwarzen während der Stillzeit;
  • nur auf ärztliche Verordnung bei chronischen Wunden wie Unterschenkelgeschwüren (Ulcus cruris), Wundliegen (Dekubitus) und Operationswunden.

Was sollte dazu beachtet werden?

Grossflächige, stark verschmutzte und tiefe Wunden sowie Biss- und Stichwunden benötigen eine ärztliche Behandlung (Gefahr von Wundstarrkrampf). Bleibt der Umfang einer Wunde während einiger Zeit unverändert gross oder heilt die Wunde nicht innerhalb 10–14 Tagen, ist ebenfalls ein Arztbesuch erforderlich. Ebenso, wenn die Wundränder stark gerötet sind, die Wunde plötzlich anschwillt, sehr schmerzhaft ist oder die Verletzung mit Fieber einhergeht (Gefahr einer Blutvergiftung).

Bei gereizter, jedoch unverletzter Haut (Sonnenbrand, Druckstellen, entzündeten Hautstellen) besteht kaum eine Infektionsgefahr. Verwenden Sie deshalb nicht das desinfizierende Bepanthen Plus, sondern ein Arzneimittel, das kein Desinfektionsmittel enthält.

Wann darf Bepanthen MED Plus nicht eingenommen / angewendet werden?

Wenn Sie auf einen oder mehrere der Inhaltsstoffe von Bepanthen MED Plus überempfindlich reagieren, dürfen Sie das Präparat nicht verwenden. Wenn Ihr Trommelfell beschädigt ist, dürfen Sie Bepanthen MED Plus nicht im Ohr anwenden.

Wenn es sich um schwerwiegende, tiefe und stark verschmutzte Wunden handelt, soll Bepanthen MED Plus nicht verwendet werden. Solche Verletzungen müssen vom Arzt bzw. der Ärztin versorgt werden.

Wiederholte Anwendungen an der gleichen Stelle können zu Hautreizungen führen. Das Arzneimittel ist nur für kleinere Hautverletzungen geeignet, und sollte nicht grossflächig auf der Haut angewendet werden.

Wann ist bei der Einnahme / Anwendung von Bepanthen MED Plus Vorsicht geboten?

Sollten sich Ihre Beschwerden unter der Behandlung nicht verbessern oder gar verschlimmern, fragen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin um Rat.

Vermeiden Sie, dass Bepanthen MED Plus mit den Augen, Ohren oder Schleimhäuten in Berührung kommt.

Bei der Anwendung von Arzneimitteln, die wie Bepanthen MED Plus Chlorhexidin enthalten, können selten schwerwiegende allergische Reaktionen einschliesslich anaphylaktischem Schock auftreten. Wenn Symptome einer schwerwiegenden allergischen Reaktion wie z.B. Keuchen oder Atembeschwerden, Schwellung des Gesichts, Juckreiz, Nesselsucht, die schnell zu schwerwiegenderen Symptomen führen kann, schwerer Hautauschlag oder Schock auftreten, muss die Anwendung sofort abgebrochen werden und unverzüglich ein Arzt bzw. eine Ärztin aufgesucht werden.

Wenden Sie Bepanthen MED Plus nicht gleichzeitig mit anderen Desinfektionsmitteln an, da dies die Wirkung abschwächen kann.

Bepanthen MED Plus darf nicht eingenommen werden. Bei versehentlicher Einnahme grösserer Mengen muss ein Arzt oder eine Ärztin aufgesucht werden.

Bepanthen MED Plus Creme enthält Wollwachs sowie Cetylalkohol und Stearylalkohol. Diese können örtlich begrenzte Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.

Bepanthen MED PLUS, Spray enthält 57 mg Ethanol pro ml. Dies kann ein brennendes Gefühl auf verletzter Haut verursachen.

Bei Neugeborenen soll Bepanthen MED Plus Spray wegen des Alkoholgehaltes nicht angewendet werden.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!

Es sind keine negativen Einflüsse von Bepanthen MED Plus auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen bekannt.

Darf Bepanthen MED Plus während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen / angewendet werden?

Bepanthen MED Plus darf während der Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden. Während dieser Zeit sollten Sie jedoch eine grossflächige Anwendung vermeiden.

Stillende Frauen sollten Bepanthen MED Plus nicht im Bereich der Brust anwenden. Entfernen Sie vor dem Stillen Reste des Arzneimittels, damit diese nicht vom Säugling aufgenommen werden.

Wie verwenden Sie Bepanthen Plus?

Für alle Anwendungsmöglichkeiten (siehe «Was ist Bepanthen MED Plus und wann wird es angewendet?») gilt für Erwachsene, Jugendliche und Kinder:

Bringen Sie Bepanthen MED Plus Creme oder Bepanthen MED Plus Spray je nach Bedarf ein- bis mehrmals täglich auf die gereinigten Wunden oder entzündeten Hautstellen auf bis zur vollständigen Abheilung.

Sollten sich Ihre Beschwerden unter der Behandlung nicht verbessern oder gar verschlimmern, wenden Sie sich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin.

Tragen Sie Bepanthen MED Plus Creme als dünne Schicht auf die betroffenen Hautstellen auf.

Bepanthen MED Plus Spray wird aus kurzer Entfernung aufgesprüht.

Die Wundbehandlung kann entweder offen oder unter Anwendung eines Verbandes erfolgen.

Bei entzündeten Brustwarzen während der Stillzeit: Vor jedem Ansetzen des Kindes ist die an den Brustwarzen und der Brust haftende Creme sorgfältig und vollständig wegzuwischen.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der Ärztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. mit Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Welche Nebenwirkungen kann Bepanthen MED Plus haben?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Bepanthen MED Plus auftreten: allergische Hautreaktionen wie z.B. Kontaktdermatitis, Juckreiz, Rötung, Ekzem, Nesselfieber, Hautreizungen, Blasen oder Brennen.

Überempfindlichkeits- und anaphylaktische Reaktionen bis hin zum Schock mit den dazu gehörenden Begleiterscheinungen wie Asthma, Atemnot, pfeifender Atmung, sonstige Beeinträchtigung der Atemwege, Schwellungen im Gesicht, Hautreaktionen z.B. Jucken, Ausschlag oder Nesselsucht, Beschwerden des Magen-Darm-Traktes sowie des Herz-Lungen-Kreislaufes sind beobachtet worden.

Wiederholte Anwendung auf derselben Stelle können zu Hautreizungen führen. Das Arzneimittel ist nur für kleinere Verletzungen geeignet. Nicht grossflächig anwenden.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Was ist ferner zu beachten?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

Bei Raumtemperatur (15-25°C) lagern.

Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Was ist in Bepanthen MED Plus enthalten?

Wirkstoffe

Bepanthen MED Plus Creme enthält pro Gramm 50 mg Dexpanthenol und 5 mg Chlorhexidindihydrochlorid.

Bepanthen MED Plus Spray enthält pro ml 50 mg Dexpanthenol und 5 mg Chlorhexidinglukonat.

Hilfsstoffe

Bepanthen MED Plus Creme enthält: DL-Pantolacton, Cetylalkohol, Stearylalkohol, Weisses Vaselin, dickflüssiges Paraffin, Wollwachs, Macrogolstearat, gereinigtes Wasser.

Bepanthen MED Plus Spray enthält: DL-Pantolacton, Macrogol-9-laurylether, Alkohol, gereinigtes Wasser.

Zulassungsnummer

43891 (Creme), 51739 (Spray, Lösung zur Anwendung auf der Haut) (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Bepanthen MED Plus? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken und Drogerien, ohne ärztliche Verschreibung.

Creme in Tuben zu 4× 3.5 g, 30 g und zu 100 g.

Spray im Microdoseur zu 30 ml.

Zulassungsinhaberin

Bayer (Schweiz) AG, 8045 Zürich.

Diese Packungsbeilage wurde im Februar 2021 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Swissmedic-genehmigte Fachinformation

Bepanthen® MED Plus

Bayer (Schweiz) AG

Zusammensetzung

Wirkstoffe

Bepanthen MED Plus, Creme:  Dexpanthenolum, chlorhexidini dihydrochloridum.

Bepanthen MED Plus, Spray, Lösung zur Anwendung auf der Haut: Dexpanthenolum, chlorhexidini digluconas.

Hilfsstoffe

Bepanthen MED Plus, Creme: DL-pantolactonum, alcohol cetylicus (36 mg/g), alcohol stearylicus (24 mg/g), vaselinum album, paraffinum liquidum, adeps lanae (30 mg/g; E913), macrogoli stearas, aqua purificata.

Bepanthen MED Plus, Spray, Lösung zur Anwendung auf der Haut: DL-pantolactonum, macrogoli 9 aether laurilicus, ethanolum (57°mg/ml), aqua purificata.

Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit

1 g Creme enthält 50 mg dexpanthenolum und 5 mg chlorhexidini dihydrochloridum.

1 ml Spray, Lösung zur Anwendung auf der Haut enthält 50 mg dexpanthenolum und 5 mg chlorhexidini digluconas.

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

  • Wunden aller Art mit Infektionsgefahr, wie Schürfungen, Schnitt- und Kratzwunden, Schrunden, Verbrennungen, Wundsein, Hautentzündungen.
  • Chronische Wunden, wie Ulcus cruris, Dekubitus.
  • Hautinfektionen, wie sekundärinfiziertes Ekzem, sekundärinfizierte Neurodermitis.
  • Behandlung von Brustrhagaden während der Stillzeit.
  • Kleinchirurgie: Verletzungen und Operationswunden.

Dosierung/Anwendung

Für alle Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten gilt für Erwachsene, Jugendliche und Kinder:

Bepanthen MED Plus, Creme sowie Bepanthen MED Plus, Spray können nach Bedarf ein- bis mehrmals täglich auf die gereinigten Wunden oder entzündeten Hautstellen appliziert werden.

Die Wundbehandlung kann entweder offen oder unter Anwendung eines Verbandes erfolgen.

Bei entzündeten Brustwarzen während der Stillzeit: Vor jedem Ansetzen des Kindes ist die an den Warzen haftende Creme sorgfältig und vollständig wegzuwischen.

Eine Anwendung über grössere Hautflächen sollte vermieden werden.

Kontraindikationen

Bepanthen MED Plus darf nicht bei einer bekannten Überempfindlichkeit gegenüber einem oder mehreren der Inhaltsstoffe angewendet werden. Ferner darf Chlorhexidin nicht am perforierten Trommelfell angewendet werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Es ist zu vermeiden, dass Bepanthen MED Plus in die Augen, Ohren oder auf Schleimhäute gelangt.

Für die Behandlung einer nicht speziell infektionsgefährdeten Hautreizung (z.B. Sonnenbrand) sollte Bepanthen MED Plus nicht verwendet werden; es empfiehlt sich die Anwendung eines Medikamentes ohne Desinfektionsmittel.

Patienten sollen darauf hingewiesen werden, Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin zu kontaktieren, sollten sich die Symptome nicht bessern oder gar verschlimmern. Verschreibende Ärzte sollen Ihre Patienten über frühe und milde/moderate Symptome einer allergischen Reaktion mit den dazu korrespondierenden klinischen Manifestationen inklusive milde bis mittelschwere Reaktionen der Haut (z.B. Pruritus, Urticaria), des Gesichts (z.B. Angioödem), des respiratorischen Traktes (z.B. Asthma, Pfeifatmung oder sonstige Atembeschwerden), des Gastrointestinaltraktes und des kardio-vaskulären Systems) informieren und dazu instruieren, in einem solchen Fall die Anwendung von Bepanthen Plus sofort zu beenden und sich an ihren Arzt / ihre Ärztin zu wenden, da so die Entwicklung zu einer lebensbedrohlichen Reaktion abgeschwächt oder sogar verhindert werden kann.

Bepanthen MED PLUS, Creme enthält Wollwachs (Lanolin / Adeps lanae), Cetylalkohol (alcohol cetylicus) und Stearylalkohol (alcohol stearylicus). Diese können örtlich begrenzte Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.

Bepanthen MED PLUS, Spray enthält 57 mg Ethanol pro ml. Bei geschädigter Haut kann es ein brennendes Gefühl hervorrufen. Bei Neugeborenen (Frühgeborene und termingerecht geborene) können hohe Ethanol-Konzentrationen aufgrund signifikanter Resorption durch die unreife Haut (insbesondere unter Okklusion) schwere lokale Reaktionen und systemische Toxizität verursachen.

Interaktionen

Wegen einer eventuellen Interferenz (Antagonismus/Inaktivierung) soll eine gleichzeitige Anwendung von Bepanthen MED Plus mit anderen Antiseptika vermieden werden.

Schwangerschaft/Stillzeit

Schwangerschaft

Es liegen keine klinischen Daten mit Anwendung bei Schwangeren vor.

Reproduktionsstudien bei Tieren haben keine Risiken für die Feten gezeigt, aber man verfügt über keine kontrollierten Studien bei schwangeren Frauen. Während der Schwangerschaft sollte jedoch eine grossflächige Anwendung vermieden werden.

Stillzeit

Bepanthen MED Plus darf während der Stillzeit angewendet werden, aber nicht grossflächig. Cremereste sind vor dem Stillen zu entfernen, damit diese nicht vom Säugling aufgenommen werden.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Bepanthen hat keinen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen.

Unerwünschte Wirkungen

Die aufgelisteten unerwünschten Wirkungen basieren auf Spontanreporten, weshalb eine CIOMS III Kategorisierung nicht möglich ist.

Erkrankungen des Immunsystems, Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes

Überempfindlichkeitsreaktionen, anaphylaktische Reaktionen bis hin zum anaphylaktischen Schock gegenüber dem Bepanthen Plus Bestandteil Chlorhexidin mit den dazu korrespondierenden klinischen Manifestationen inklusive milde bis mittelschwere Reaktionen der Haut (z.B. Pruritus, Urticaria ,),  des Gesichts (z.B. Angioödem ), des respiratorischen Traktes (z.B. Asthma, Pfeifatmung oder sonstige Atembeschwerden), des Gastrointestinaltraktes und des kardio-vaskulären Systems sind beobachtet worden.

Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.

Überdosierung

Dexpanthenol ist auch in hohen Dosierungen gut verträglich und deshalb als unbedenklich anzusehen. Eine Hypervitaminose ist nicht bekannt.

Eine Erhöhung der Aminotransferase nach Selbstvergiftung mit Chlorhexidin peroral wurde beschrieben.

Wiederholte topische Anwendungen an derselben Stelle können zu Hautirritationen führen. Das Produkt ist nur für kleinere Hautverletzungen geeignet, grossflächige Applikationen müssen vermieden werden

Eigenschaften/Wirkungen

ATC-Code

D08AC52

Wirkungsmechanismus

Dexpanthenol wird in den Zellen rasch in Pantothensäure umgewandelt, welche als Bestandteil des essentiellen Koenzyms A eine zentrale Rolle im Stoffwechsel jeder Zelle spielt. Pantothensäure ist notwendig für den Aufbau der Epithelien von Haut und Schleimhäuten. Es erhöht bei der Wundheilung die Mitoserate und die Reissfestigkeit der Kollagenfasern.

Chlorhexidindihydrochlorid ist ein bekanntes und gut verträgliches Antiseptikum mit bakterizider Wirkung gegenüber grampositiven Bakterien, zum Beispiel empfindlichen Stämmen von Staphylococcus aureus, welche hauptsächlich für Infektionen der Haut in Frage kommen. In etwas geringerem Masse ist es auch gegen gramnegative Keime wirksam. Einige Spezies von Pseudomonas und Proteus sind resistent. Es wirkt nur schwach gegen Pilze und nicht gegen Viren.

Pharmakodynamik

Es wurden keine Studien durchgeführt.

Klinische Wirksamkeit

Keine Daten vorhanden

Pharmakokinetik

Absorption

Dexpanthenol wird schnell von der Haut absorbiert und sofort in das Vitamin Pantothensäure umgewandelt und dem endogenen Pantothensäure-Pool zugeführt.

Es liegen keine Hinweise für eine Aufnahme von Chlorhexidin durch die intakte Haut von Erwachsenen vor. Wenn Säuglinge in einer vierprozentigen Chlorhexidinglukonat-Detergens-Lösung gebadet wurden, konnte Chlorhexidin in geringer Konzentration (≤1 µg/ml) im Blut nachgewiesen werden.

Distribution

Im Blut ist Pantothensäure an Plasmaproteine gebunden (vor allem β-Globulin und Albumin). Beim gesunden Erwachsenen findet man im Vollblut etwa 500-1000 µg/l, im Serum etwa 100 µg/l.

Auf Grund der geringen perkutanen Absorption gibt es wenig gesicherte Fakten über die Distribution von Chlorhexidin in Organen und Gewebe. Bei oraler Verabreichung (300 mg) beträgt der maximale Plasmaspiegel nach 30 Minuten beim gesunden Erwachsenen etwa 0.2 µg/ml.

Metabolismus

Pantothensäure wird im Organismus nicht abgebaut, sondern unverändert ausgeschieden.

Elimination

Nach oraler Zufuhr von Pantothensäure erscheinen 60-70% im Urin, der Rest in den Fäzes. Im Urin werden von Erwachsenen täglich 2-7 mg, von Kindern 2-3 mg ausgeschieden.

Topisch appliziertes Chlorhexidin wird praktisch nicht perkutan absorbiert. Oral verabreichtes Chlorhexidin wird fast ausschliesslich via Fäzes ausgeschieden.

Kinetik spezieller Patientengruppen

Es wurden keine Studien durchgeführt.

Präklinische Daten

Akute Toxizität

Pantothensäure und ihre Derivate werden als untoxisch beschrieben. Bei oraler Gabe von Dexpanthenol bei Mäusen und Chlorhexidinsalzen bei Mäusen/Ratten liegen die LD50-Werte bei 15 g/kg bzw, >2g/kg.

Langzeittoxizität (bzw. Toxizität bei wiederholter Verabreichung)

Die tägliche orale Einnahme von Dexpanthenol bei Ratten (200 mg/kg) und Hunde (500 mg/kg) über einen Zeitraum von 3 Monaten) zeigte keine toxischen Effekte oder histologischen Veränderungen.

Dermale Toxizität

Untersuchungen mit der Kombination von Panthenol und Chlorhexidin in Kaninchen und Meerschschweichen zeigten keine Reizwirkung auf der Haut.

Mutagenität

Untersuchungen zum mutagenen Potential von Chlorhexidin und Pantothensäure ergaben keine Hinweise auf klinisch relevante Effekte.

Reproduktionstoxizität

Nach oraler Verabreichung von Chlorhexidin an trächtige Ratten wurden keine embryonalen oder fötalen Missbildungen und keine Beeinträchtigung der Fertilität beobachtet werden.

Die kombinierte orale Verabreichung von Pantothensäure und Chlorhexidin hat keinen negativen Einfluss auf die Fertilität oder Entwicklung bei Hunden.

Sonstige Hinweise

Inkompatibilitäten

Chlorhexidin ist inkompatibel mit Seifen und anderen anionischen Substanzen.

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Besondere Lagerungshinweise

Bei Raumtemperatur (15-25°C) lagern.

Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Zulassungsnummer

43891 (Creme), 51739 (Spray, Lösung zur Anwendung auf der Haut) (Swissmedic).

Zulassungsinhaberin

Bayer (Schweiz) AG, 8045 Zürich.

Stand der Information

Februar 2021

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